Betonzisterne

Insgesamt gibt es drei Arten von Betonzisternen: die Schachtring-Zisterne, die monolithische Betonzisterne und die zweiteilige Betonzisterne.

Die günstigste Variante der Betonzisternen ist die Schachtring-Zisterne. Ihre Außenhülle besteht aus mehreren Schachtringen, die in der Regel die gleiche Dicke besitzen und übereinander gestapelt sind. Am unteren Ende schließen sie mit einer Bodenplatte ab, das obere Endstück hat eine konische Form.

Etwas teurer ist die zweiteilige Betonzisterne, deren Zisternenbehälter in einer Form gegossen ist. Das aufgesetzte Endstück hat ebenfalls eine konische Form.

Die teuerste Variante ist die monolithische Betonzisterne, die lediglich aus einem Gussteil besteht, an dem alle notwendigen Anschlüsse angebracht sind.

Der größte Vorteil einer Betonzisterne ist sicherlich, dass sie besonders robust und langlebig sind. Dieser Umstand führt dazu, dass Betonzisternen als ökologisch sinnvoll gelten. Außerdem ist der Beton recyclingfähig und die Bauteile der Zisternen können von spezialisierten Unternehmen vor Ort gegossen und geliefert werden. Dies stärkt die heimische Wirtschaft und schützt Arbeitsplätze. Die Betonzisternen besitzen eine höhere Stabilität als Kunststoffzisternen und können daher auch an Stellen verbaut werden, die hohen Belastungen ausgesetzt sind (unter Garagen oder im Erdreich).

Regenwasser ist durch die Schadstoffe in der Luft meist leicht sauer. Der Beton verändert den PH-Wert des aufgefangenen Wassers etwas, sodass es sich noch besser für die Pflanzenbewässerung eignet. Nicht zu vergessen ist die Auftriebssicherheit, die bei Betonzisternen aufgrund des Eigengewichts des Betons auch im entleerten Zustand von Natur aus gegeben ist. Bei Kunststoffzisternen müssen bei einem hohen Grundwasserspiegel zum Teil umfangreiche Absicherungsmaßnahmen durchgeführt werden, um das gewünschte Ergebnis zu erreichen.

Als klarer Nachteil ist die aufwändige Montage zu sehen. Da Betonzisternen ein hohes Eigengewicht besitzen, ist für die fachgerechte Montage in der Regel ein Kran notwendig. An schwer zugänglichen Stellen kann dies unter Umständen zu Problemen führen und den Einsatz von speziellen Gerätschaften erfordern. Als potentieller Käufer von Betonzisternen sollte man sich im Vorfeld erkundigen, ob Anlieferung und Einbau im Preis inbegriffen ist. In der Regel ist dies der Fall. Vor allem bei Schachtring-Zisternen tritt ein Problem auf. Wurden die einzelnen Ringe unsachgemäß verbaut, kann es sein, dass sich kleine Lecks bilden, durch die Wasser entweichen kann. Es ist beim Aufbau der Betonzisterne nicht nur darauf zu achten, dass die Ringe exakt übereiander liegen, sondern auch, dass sie sauber verfugt werden. Der Einsatz von speziell angerührtem Zementmörtel oder Montageschaum hilft. Je länger eine Schachtring-Betonzisterne in Betrieb ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich kleine Risse im Mörtel bilden und Wasser entweichen kann.

Bei monolithischen Zisternen tritt dieses Problem nicht auf, da sie aus einem Gussteil bestehen. Beim Kauf sollte man sich gründlich überlegen, wie hoch der Wasserbedarf ist und mit welchem Regenwasserertrag man rechnen kann. Grundsätzlich sollte eine Betonzisterne eine glatte Oberfläche besitzen, da sich an ihr kein Schmutz und keine Keime ablagern können.
Die Schachtring-Zisternen sind je nach Modell und Größe schon ab etwa 300-500 Euro zu haben. Monolithische Betonzisternen sind ab etwa 1.000 Euro zu haben (4000 l).

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