Gesetzliche Anforderungen

Regenwassernutzunganlagen müssen einige gesetzliche Anforderungen erfüllen, um eingesetzt werden zu dürfen. Die Auflistung der wichtigsten Anforderungen finden sich in den sogenannten DIN-Normen DIN 1986, DIN 1988 und DIN 2403.

Die DIN 1986-100 legt Regeln für Betrieb und Wartung von Entwässerungsanlagen von Gebäuden und Grundstücken fest. Insbesondere müssen die Rückstausicherheit, die Frostschutzsicherheit und die Entlüftung des Systems gewährleistet werden. Außerdem darf es keine Querschnittsverengungen im System geben.

In der DIN 1988 Teil 4 ist festgelegt, dass Zisternen nicht an die öffentliche Wasserversorgung angeschlossen werden dürfen. In Trockenzeiten ist es möglich frisches Trinkwasser in den leeren Sammelbehälter nachzuspeisen. Allerdings muss diese Nachspeisung über einen freien Auslauf erfolgen!

Gemäß DIN 2403 müssen die Rohrleitungen nach ihrem Durchflussstoff und darüber hinaus die Entnahmestellen gesondert gekennzeichnet werden.

Nach § 3 AVBWasserV muss für die Regenwassernutzungsanlage beim kommunalen Wasserversorger ein Antrag auf Teilbefreiung vom Anschluss- und Benutzungszwang gestellt werden, dessen Genehmigung reine Formsache ist. Außerdem muss bei der Inbetriebnahme, bei baulichen Veränderungen und bei der Stilllegung der Regenwassernutzungsanlage das Gesundheitsamt informiert werden.

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Die Auswahl der idealen Zisterne für den persönlichen Bedarf ist nicht ganz einfach. Umso hilfreicher ist es, wenn man seine Entscheidung durch fachkundige Beratung stützen kann und sie daher selbst nach Jahren nicht bereuen muss.

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